Das Europahaus Pulkau

Das Gemäuer des Europahauses in Pulkau diente jahrhundertelang zur Aufbewahrung von Getreide. Die Geschichte des Gebäudes ist untrennbar mit dem Schicksal des romantischschönen Ortes im nördlichen Niederösterreich verbunden. Der 1711 erbaute historische Schüttkasten wurde auf Initiative von Kaplan August Paterno in den Jahren 1998 bis 2000 mit Hilfe öffentlicher und privater Förderer, sowie mit beipielhafter Unterstützung der Pulkauer Bürger, in eine „Universität der Gastfreundschaft" umgebaut. Im Jahr 2005 wurde mit dem Ausbau des Dachgeschoß begonnen und im Frühjahr 2007 fertig gestellt. Dadurch ergeben sich mehr Möglichkeiten für zusätzliche Projekte.

Zusammen mit dem angrenzenden Pfarrhof bildet das Haus ein Gebäude-Ensemble von hohem architekto- nischem Reiz.

Mit viel Liebe zum Detail wurde die historische Bausubstanz mit modernem Komfort verbunden und so das ursprüngliche Ambiente bewahrt. Heute bildet das Haus, neben seiner Hauptbestimmung als Treffpunkt der europäischen Jugend, insbesondere der Jugend aus den ärmeren osteuropäischen Ländern, einen idealen Rahmen für Veranstaltungen und Seminare, Ausstellungen oder Feste. Es empfiehlt sich aber auch als erlebniswerte individuelle Herberge für „Gruppen unterwegs", die die Vorzüge des Weinviertels genau kennen lernen möchten.